Der zweifache Sieger der ORF-Erfolgsshow „Dancing Stars“, Andy Kainz, wagt den Schritt in die Politik. Der 52-Jährige wird in Kärnten bei der Gemeinderatswahl 2027 als Bürgermeisterkandidat der SPÖ in St. Georgen am Längsee antreten. „Es ist mein Heimatort“, begründet Kainz den Schritt in die Kommunalpolitik.
Für den bekannten Tänzer und Choreografen ist die Entscheidung, als Bürgermeisterkandidat ins Rennen zu gehen, eine Herzensangelegenheit: „St. Georgen am Längsee ist meine Heimatgemeinde“, sagt Kainz. „Hier bin ich aufgewachsen, hier lebe ich, und hier möchte ich Verantwortung übernehmen und die Zukunft aktiv mitgestalten.“
Schon mit sieben Jahren traf er den Landeschef
Mit Politik kam Kainz schon in jungen Jahren in Berührung. „Ich war sieben Jahre alt, als ich mit dem damaligen Landeshauptmann Leopold Wagner aufgetreten bin“, erinnert er sich. Dieses frühe Erlebnis habe sein Interesse an politischen Themen geweckt. „Politik hat mich seither immer begleitet. Mich hat fasziniert, wie Entscheidungen das Leben der Menschen beeinflussen und wie viel man auf kommunaler Ebene bewegen kann.“
Den Ausschlag für seine Kandidatur habe schließlich die Überzeugung gegeben, dass gerade in den Gemeinden viel gestaltet werden könne. „Die echte Politik wird im Parlament in Wien gemacht. Der Bürgermeister ist so etwas wie ein Projektmanager“, beschreibt Kainz seine Vorstellung des Amtes. „Er muss für alle Menschen da sein, zuhören, unterschiedliche Interessen zusammenführen und gemeinsame Lösungen finden.“
Bürgermeister ist ein Projektmanager
Ein detailliertes Wahlprogramm will Kainz gemeinsam mit seinem Team im Herbst präsentieren. Einige Schwerpunkte stehen jedoch bereits fest. So möchte er sich für eine Stärkung der Nahversorgung einsetzen, damit die Bevölkerung auch künftig kurze Wege für den täglichen Bedarf hat. Ebenso zählt der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs zu seinen zentralen Anliegen. „Mobilität muss für alle Menschen möglich sein – unabhängig vom Alter oder einer Behinderung.“
Großes Potenzial sieht Kainz in der Entwicklung seiner Heimatgemeinde. „St. Georgen am Längsee ist eine Zuzugsgemeinde und hat mit dem Längsee, dem Golfplatz und der Burg Hochosterwitz viele Trümpfe im Ärmel“, betont er. Diese Stärken gelte es besser zu nutzen und mit nachhaltigen Projekten weiterzuentwickeln. Gleichzeitig müsse darauf geachtet werden, dass die hohe Lebensqualität erhalten bleibe und die Infrastruktur mit dem Wachstum Schritt halte.
Längsee, Hochosterwitz und Golfplatz sind tolle Trümpfe
Seine Bekanntheit aus dem Tanzsport sieht Kainz dabei nicht als Selbstzweck. Vielmehr hoffe er, Menschen für kommunalpolitisches Engagement begeistern zu können. „Am Ende zählt nicht, was ich im Fernsehen erreicht habe, sondern welche Ideen und Lösungen ich für die Gemeinde einbringe“, sagt er.
Mit seiner Kandidatur schlägt Andy Kainz ein neues Kapitel auf. Nach Erfolgen auf dem Tanzparkett möchte er nun Verantwortung in seiner Heimatgemeinde übernehmen – mit dem Ziel, St. Georgen am Längsee gemeinsam mit den Bürgern weiterzuentwickeln.
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