Heute ist für die K.-o.-Phase der größten Fußball-Weltmeisterschaften aller Zeiten der Startschuss gefallen. Am Sonntagabend siegte Mitgastgeber Kanada dramatisch gegen Südafrika – und das aber nicht in der Heimat. Alphonso Davies gab sein heiß ersehntes Comeback.
Das gab es noch nie: Ein Gastgeber muss für sein WM-Spiel in ein anderes Land reisen. Da Kanada aber hinter der Schweiz nur Gruppenzweiter wurde, verlor man das Heimrecht, womit die Mannschaft von Ex-Salzburg-Trainer Jesse Marsch im Sechzehntelfinale in den USA ran musste. Genauer gesagt traf man in Los Angeles auf Südafrika.
Und trotz der Enttäuschung über die „Verbannung“ ins Nachbarland konnten die Kanadier am Ende jubeln: Dank eines Last-Minute-Tors besiegten sie Südafrika mit 1:0 und stehen im Achtelfinale.
Davies feiert Comeback
Bayern-Star und Kapitän Alphonso Davies verpasste alle Gruppenspiele (1:1 gegen Bosnien, 6:0 gegen Katar und 1:2 gegen die Schweiz) aufgrund einer hartnäckigen Muskelverletzung, für die K.-o.-Phase gab er aber grünes Licht. Gegen Südafrika stand er zwar nicht in der Startelf, er kam jedoch in der 75. Minute ins Spiel und sorgte sofort für Belebung.
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