Susanne Gogl-Walli schied, wie erwartet, bei der EM in Birmingham im Semifinale über 400 m aus. Tobias Rattinger blieb zwar auch in seinem Vorlauf über 3000 m Hindernis hängen, lief als Elfter seines Heats aber nur drei Plätze am Finale vorbei. Gesamt belegte er den 22. Platz.
„Natürlich habe ich auf den Finaleinzug gehofft und darum bestmöglich gekämpft“, meinte Tobias Rattinger, der als Elfter seines Semifinals einen Aufstieg in den Endlauf um drei Plätze verfehlte. „Aber ich bin ja auch als Außenseiter gestartet und musste das mit dem Erreichen des Finals realistisch sehen. Es fehlte aber nicht so viel! Dieser Auftritt gibt mir Mut und Selbstvertrauen für mehr.“ Der Oberösterreicher kann fürwahr erhobenen Hauptes aus seiner zweiten EM nach Rom 2024 gehen.
Taktisch klug gelaufen
War er in Rom noch in seinem Vorlauf sehr, sehr mutig sogar lange an der Spitze gelaufen, so teilte er sich das Rennen in Birmingham taktisch verhaltener und klug ein. Er hielt sich in den ersten Runden gut im Mittelfeld auf, dann hatte er auch auf einem der hinteren Plätze, wo er ruhig laufen konnte, eine gute Übersicht. Aber als das Rennen wirklich an Fahrt aufnahm, hatte er als Elfter letztendlich keine Chance auf den Aufstieg ins Finale.
Schon nach erstem Lauf fix out
Susanne Gogl-Walli, die heuer mit vielen Verletzungsproblemen zu kämpfen gehabt hatte, lief im ersten Semifinale auf der ungünstigen Innenbahn als Achte in 52,29 ins Ziel. Damit war sie natürlich bereits fix nach ihrem Lauf ausgeschieden. In der Gesamtwertung wurde die Oberösterreicherin schließlich 23.
„Ich hatte heute auf eine Zeit unter 52 Sekunden gehofft, das ging sich leider nicht aus“, meinte Susanne Gogl-Walli, die vor zwei Jahren noch EM-Siebente gewesen war. „Zu dieser Klasse, in diese Spitze will ich natürlich wieder zurück.“ Aber es wird nicht leicht, wie sie weiß: „Das Niveau über 400 m ist unglaublich hoch geworden! Aber wir wissen, was zu tun ist und werden hart arbeiten!“ Zumindest war sie „sehr froh“, hier überhaupt hatte antreten zu können.
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