Der Last-Minute-Treffer von Österreich zum 3:3 gegen Algerien hat den Iran bei der Fußball-WM in Nordamerika noch um den Aufstieg gebracht.
Die Iraner belegten in der Rangliste der Gruppendritten Platz neun, nur die acht besten Gruppendritten schafften den Einzug in das Sechzehntelfinale. Nötig waren dafür drei Punkte und ein Torverhältnis von plus zwei.
Der Endstand im Kampf um die Tickets der acht besten Gruppendritten:
Erschwerte Bedingungen
In der WM-Gruppenphase musste der Iran mit erschwerten Bedingungen zurechtkommen. „Es ist eine Katastrophen-Weltmeisterschaft“, sagte Kapitän Mehdi Taremi. Die Iraner mussten wegen Einreisebeschränkungen für jedes Spiel aus dem WM-Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einreisen und dürfen nur für kurze Zeit vor und nach den Spielen in den USA bleiben.

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat zu hohen Hürden in der WM-Vorbereitung und auch während des Turniers geführt. Iranische Verbandsvertreter kritisierten die Maßnahmen als Benachteiligung und beklagten zudem, dass mehrere Betreuer und Funktionäre keine US-Visa erhalten hätten. Mit dem Last-Minute-Tor der Österreicher wurde die WM endgültig zum Albtraum für den Iran.
Diese Nationen sind im WM-Sechzehntelfinale:
Mexiko, Südafrika (beide Gruppe A), Schweiz, Kanada, Bosnien-Herzegowina (alle B), Brasilien, Marokko (beide C), USA, Australien, Paraguay (alle D), Deutschland, Elfenbeinküste, Ecuador (alle E), Niederlande, Japan, Schweden (alle F), Belgien, Ägypten (beide G), Spanien, Kap Verde (beide H), Frankreich, Norwegen, Senegal (alle I), Argentinien, ÖSTERREICH, Algerien (alle J), Kolumbien, Portugal, DR Kongo (alle K), England, Kroatien, Ghana (alle L).
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