Ausgespielt hat ein mutmaßlicher Betrüger in Wien: Der dringend Tatverdächtige hatte am Dienstag gemeinsam mit Komplizen versucht, mit dem berüchtigten „Falscher Polizist“-Trick einen Mann um dessen Erspartes zu bringen. Doch der 48-Jährige hatte die Rechnung ohne sein Opfer und die echte Polizei gemacht.
Die Beamten hatten während des Telefonats nämlich ebenso Kontakt mit dem Opfer wie die Betrüger selbst, hörten mit und hatten somit den Überblick über den Betrugsversuch und das geplante Vorgehen. Verdacht schöpften die Täter dabei offenbar nicht: Denn als sich einer von ihnen, ein 48-Jähriger, auf den Weg zur Wohnung des Opfers machte, um Bares und Wertgegenstände „abzuholen und sicher zu verwahren“, sollte der Verdächtige sein Ziel gar nicht erst erreichen.
Wiederholungstäter
Denn noch auf der Straße klickten für den falschen Polizisten – eine Totalfälschung eines Polizeidienstausweises wurde sichergestellt – die Handschellen. Dem Verdächtigen konnte bereits ein weiteres gleichartiges Delikt zugeordnet werden. Die Ermittlungen sind weiterhin in vollem Gange.
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