Ein Gleis gesperrt, jahrelange Bauzeit: Im Pinzgau starten die ÖBB Anfang Juli ein Bauprojekt, das sich über mehrere Jahre ziehen wird. Konkret soll die bestehende Eisenbahnbrücke zwischen Gries und Bruck um 20 Millionen Euro erneuert werden.
Neben dem hohen Alter der aktuellen Brücke, sprechen die ÖBB auch von Einschränkungen für Züge beim Überqueren. Diese müssen dafür die Geschwindigkeit reduzieren. Nun wird die alte Konstruktion abgetragen und durch einen modernen Aufbau ersetzt. Die Arbeiten passieren schrittweise, es wird jeweils nur ein Gleis gesperrt. Das soll die Einschränkungen für Fahrgäste möglichst gering halten, so die ÖBB.
Anstelle der 57 Meter langen Brücke, die 1902 für das erste Gleis errichtet und 1915 um ein zweites erweitert wurde, kommen nun zwei eingleisige Tragwerke mit knapp 60 Metern Länge. Während der Bauzeit – die sich bis in den April 2029 ziehen wird – kann es im Umfeld Belastungen durch Lärm, Staub und Baustellenverkehr geben.
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