Der TriZell in Zell am See lockt heuer rund 600 Starter in den Pinzgau. Nach Corona stand die Veranstaltung, die zu den ältesten Österreichs gehört, bei nur 80 Teilnehmern. Die Organisatoren investieren viel Herzblut in das Event.
Der TriZell in Zell am See ist für die Veranstalter mehr als nur ein Triathlon-Bewerb. Die Organisatoren stecken ihr ganzes Herzblut in das Event. „Weil wir alle sportbegeistert sind und einen Triathlon-Vogel haben“, lacht Werner Dannhauser, der mit seinen Kollegen vom Triathlon-Verein Zell am See den TriZell mit einem Aquathlon am Samstag, einem Sprint sowie einem Rennen über die Olympische Distanz am Sonntag organisiert. Knapp 600 Athleten werden gesamt erwartet.
Dass der Zuspruch mittlerweile so groß ist, ist für Dannhauser alles andere als selbstverständlich. Denn obwohl es den TriZell seit 1984 gibt und er somit einer der ältesten Bewerbe dieser Sportart in Österreich ist, stand das Aus nach der Corona-Zeit beinahe bevor. „Da haben wir mit 80 Startern wieder begonnen.“
Doch Dannhauser und Co. scheuten keine Mühen und machten die Veranstaltung wieder attraktiv. „Wir bieten unseren Kindern einen Bewerb vor der Haustüre. Innergebirg sind wir der letzte Triathlon, der überlebt hat. Auflagen, Kosten und so weiter sind mittlerweile so hoch, dass sich viele Vereine das nicht mehr antun“, seufzt der Tischler.
Salzburger Duo erwartet
Er wollte jedoch immer weitermachen – auch für den eigenen Nachwuchs. Mit Franz Hollaus (Vater von Olympionike Lukas) hat man einen erfahrenen Trainer, der circa 35 Kinder betreut, die Samstag bei den Junioren-Bewerben starten.
Bei den Erwachsenen sind aus Salzburger Sicht Daniel Niederreiter und Peter Müllner vorne zu erwarten.
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