Schwer verletzt wurde ein deutscher Paragleiter am Donnerstagnachmittag am Stubenkogel (2.535 Meter Seehöhe) in Mittersill. Auf rund 2450 Meter Seehöhe stürzte der Mann ab und blieb im felsigen Gelände liegen. Beim Eintreffen der Bergretter war der Sportler ansprechbar.
Zunächst flog der Rettungshubschrauber Martin 6 zur Unfallstelle, konnte aber keine Regung des Patienten erkennen. Deshalb wurde auch der Polizeihubschrauber Libelle angefordert, der Bergretter und einen Alpinpolizisten auf den Berg flog. „Der Patient lag rund 50 Meter unterhalb einer Geländekante in abschüssigem Gelände. Er war ansprechbar“, schildert der Leiter der Bergrettungsortsstelle Mittersill, Gerfried Walser. Ein Notarzt wurde vom Rettungshubschrauber Martin 6 am Tau zu dem Verunfallten geflogen.
Bergretter seilten sich oberhalb der Absturzstelle zu dem Verletzten ab und stabilisierten ihn, damit der Rettungshubschrauber Martin 6 eine Taubergung durchführen konnte.
Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg geflogen. Einsatzende war nach gut zwei Stunden.
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