Das hätte böse enden können! Beim Planschen im flachen Wasser erwischte die Strömung am Donnerstagabend ein achtjähriges Kind in Bayern direkt an der Grenze zu Salzburg. Die 48-jährige Mutter schaffte es noch, ihre Tochter einzufangen – war dann jedoch auf einer Steinstufe gefangen ...
Dabei hätte die Abkühlung bei der Rekordhitze so schön sein können! Das achtjährige Kind planschte an einer Sandbank im flachen Wasser der Saalach. Als das Mädchen dabei die Beine anhob, wurde es jedoch sofort von der Strömung erfasst. Die Mutter reagierte schnell, erreichte ihr Kind – und konnte dann auf einer Steinstufe in den reißenden Fluten weder vor noch zurück.
Jeder weitere Schritt hätte das Duo näher an eine meterhohe Rampe bringen können. Ein Absturz von dort wäre lebensgefährlich gewesen. Weitere Badegäste versuchten, Mutter und Tochter zu helfen. Ein 45-Jähriger rutschte dabei aus und verletzte sich am Knie.
Gegen 16.20 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle Traunstein ein. Sofort rückte die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall mit einer Tauchergruppe und zwei Löschzügen, die Feuerwehr Ainring mit einem Boot und die Wasserwachten aus Bad Reichenhall, Freilassing und Laufen aus. Aus Reichenhall wurde zudem eine Notärztin angefordert.
Vor Ort sicherten die Wasserretter Frau und Kind mithilfe von Seilen ab. Im Anschluss ging es dann gemeinsam mit den Rettern ans Ufer. Nach einer ersten Einschätzung der Notärztin blieben die beiden unverletzt und mussten nicht in ein Krankenhaus. Dort endete der Tag allerdings für den Ersthelfer. Er wurde in die Klink in Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.
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