„Vandalen“ gesichtet
Mann (67) steckt Arm in Trumps Pool – Festnahme!
Nach dem Debakel um den neu sanierten Reflecting Pool beim Lincoln Memorial in Washington sorgt nun eine Festnahme für Aufsehen. Ein 67-jähriger Mann wurde von der US-Parkpolizei abgeführt, nachdem er ein bereits abstehendes Stück der neuen blauen Beschichtung berührt hatte. Er beteuert: „Ich habe nichts zerstört.“ Auch nach einer Frau wird „gefahndet“.
Der festgenommene Mann erklärte, er habe während einer Radtour lediglich die bereits lose Beschichtung kurz angefasst. Kurz darauf sei er von Angehörigen der Nationalgarde und der Parkpolizei festgenommen worden. „Ich habe nichts zerstört, beschädigt oder abgepellt“, so der 67-Jährige.
„Staatseigentum“ zerstört
Auch nach einer Frau „in einem grauen T-Shirt“ wird „gefahndet“. Sie soll vor dem Reflecting Pool gekniet sein und ihren Arm ins Wasser gehalten haben. Die Bevölkerung soll bei der Identifizierung der Dame behilflich sein – sie zerstöre immerhin „Staatseigentum“.
In einem auf X veröffentlichten Posting (siehe oben) heißt es: „Die United States Park Police bittet um Unterstützung bei der Identifizierung der hier abgebildeten Person im Zusammenhang mit einer Untersuchung zu Zerstörung von Regierungseigentum. Der Vorfall ereignete sich am 19. Juni 2026 gegen etwa 15.36 Uhr am Reflecting Pool auf dem Gelände des Lincoln Memorial in Washington, DC.“
Unbekannte beschädigen Millionenprojekt
US-Präsident Donald Trump macht Vandalen für die Schäden an dem Millionenprojekt verantwortlich. Er spricht von mehreren Festnahmen und behauptet, Unbekannte hätten mit scharfen Klingen große Risse in der neuen Beschichtung verursacht. Beweise dafür wurden bislang laut „n-tv“ nicht veröffentlicht. Interne Unterlagen sollen zudem keinen Zusammenhang zwischen den Rissen und der sich lösenden Beschichtung belegen.
Rund um das Wasserbecken wurde inzwischen ein Zaun errichtet, zudem patrouillieren Nationalgarde und Parkpolizei. Das Innenministerium begründete die vorgezogene Absperrung mit einer „Zunahme von Vandalismus“. Auch dafür legte die Regierung bisher keine Belege vor.









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