Opfer hatte viel Glück

DIY-Sauna explodiert: Australierin schwer verletzt

Ausland
19.08.2026 14:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Selbstgebaute Dinge haben ja oft einen ganz besonderen Charme. Aber bei manchen Sachen sollte man dann doch lieber auf professionelle Arbeit zurückgreifen, wie eine 41-jährige Australierin schmerzhaft feststellen musste. Sie überlebte eine Gasexplosion in ihrer DIY-Schwitzhütte nur knapp.

Katja Grosse hatte den Gasofen der kuppelförmigen, unterirdischen Sauna in Albany in Westaustralien angezündet – sie wollte eine Mediationssitzung mit Freunden vorbereiten. Davor wollte sie noch ein paar Sachen erledigen. Als sie ein paar Minuten später zurückkehrte, stellte sie fest, dass die Flammen erloschen waren. Als sie zum Feuerzeug griff, um den Ofen wieder anzuzünden, passierte das Drama, wie „The Sun“ berichtete. 

Australierin konnte verletzt aus Sauna kriechen
Denn durch ein Leck im Ofen hatte sich die Schwitzhütte mit Gas gefüllt – durch die Flamme „explodierte der gesamte Raum in einem Feuerball und setzte meinen ganzen Körper den Flammen aus“, erklärt Grosse auf der Spendenplattform Gofundme. Sie hatte instinktiv den Atem angehalten und konnte nach der Explosion aus der Sauna kriechen. „Ich war entsetzt: Mein Körper war schwer verbrannt. Meine Armen Händen und Teile meiner Beine waren von Blasen überzogen“, so das Brandopfer.

In diesem Video ist die selbstgebaute Sauna zu sehen:

Sie konnte einen Freund anrufen, der zu ihr eilte und ihr riet, unter die kalte Dusche zu steigen. „Voller Adrenalin spürte ich nicht einmal einen Schmerz“, erklärte Grosse. Ihre großflächigen Verbrennungen wurden anschließend in der Notfallaufnahme in Albany mehrere Stunden lang versorgt, ehe sie in ein Spital in Perth geflogen werden konnte. 

Nach Hauttransplantationen sah sie „wie Mumie“ aus
Dort wurde festgestellt, dass sie Verbrennungen dritten Grades an bis zu 50 Prozent ihres Körpers erlitten hatte. Hauttransplantationen waren notwendig. Danach habe sie „wie eine Mumie“ ausgesehen, schildert sie. „Ich wachte von Kopf bis Fuß in Verbände eingewickelt auf und konnte kaum durch die Öffnungen für meine Augen sehen, aber ich fühlte mich friedlich und war zuversichtlich, dass mein Körper heilen würde.“ 

Mediationen, Yoga und Tanzen hätten ihre Genesung unterstützt, ist Grosse überzeugt – nach nur 19 Tagen nach dem Unfall konnte sie aus dem Krankenhaus entlassen werden. 

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