Argentinien wird nach dem 2:0 gegen Österreich im abschließenden Spiel der Gruppe J wohl rotieren und möglicherweise auch Lionel Messi gegen Jordanien schonen.
Der Titelverteidiger steht bei der Fußball-WM in Nordamerika bereits als Gruppensieger und Aufsteiger ins Sechzehntelfinale fest und wird gegen Jordanien am Sonntag (4 Uhr MESZ) frische Spieler bringen, kündigte Teamchef Lionel Scaloni am Donnerstag an. „Die Idee ist, den meisten Spielern eine Chance zu geben, zu spielen“, erklärte Scaloni.
„Haben sie verdient“
„Ich denke, sie haben es verdient, und wann immer das Spiel es zulässt, werden wir das auch tun“, sagte der Teamchef. Ein Kandidat für eine Pause im Hinblick auf die erste K.o.-Runde am 4. Juli (0.00 Uhr MESZ) gegen den Zweiten der Gruppe H (Spanien, Uruguay, Kap Verde, Saudi-Arabien) ist Messi. Der Superstar, der am Mittwoch 39 Jahre alt geworden ist, war bisher der herausragende Spieler des Turniers und erzielte gegen Algerien (3:0) und Österreich (2:0) alle Tore der Südamerikaner. Messi hatte im Vorfeld der WM eine Muskelverletzung erlitten, war aber rechtzeitig für das Turnier fit geworden.

In der Innenverteidigung könnte der 38-jährige Nicolas Otamendi für den gegen Österreich angeschlagenen Cristian Romero in die Startelf rücken. Stürmer Julian Alvarez (statt Lautaro Martinez), Außenverteidiger Nicolas Tagliafico und Mittelfeldspieler Leandro Paredes sind erst kürzlich nach Verletzungspausen zurückgekehrt und könnten nun ihre Chance bekommen.
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