Einen gewaltigen Kehraus brachte die letzte Runde in Voralbergs 3. Landesklasse. Im Spitzenspiel zwischen Rätia Bludenz und dem FC Schwarzach gerieten sich die Kicker der beiden Vereine massiv in die Haare, wüste Szene spielten sich ab. Nun hat der Strafsenat das Ausmaß der Sperren bekanntgegeben. Und die haben es in sich!
Der Spielabbruch im Meisterschaftsspiel der 3. Landesklasse zwischen Rätia Bludenz und dem FC Schwarzach wurde vom STRUMA hauptsächlich den Bludenzern angelastet. Schwarzach kam vergleichsweise milde davon, erhält einen 2:1-Sieg am grünen Tisch. Das Ergebnis entsprach dem Spielstand zum Zeitpunkt des Abbruchs.
Nur ein Schwarzacher gesperrt
Der Schwarzacher Fabian Wagner wurde wegen Tätlichkeit für drei Spiele gesperrt. Ansonsten gab es keine Konsequenzen für die Unterländer. Dafür umso mehr für die Alpenstädter: Der Verein muss eine Geldstrafe von 5000 Euro berappen, zudem wurde dem Klub ein Punktabzug von sechs Zählern aufgebrummt. Gleich vier Spieler der Bludenzer wird man in der nächsten Saison nicht auf dem Sportplatz sehen.
Allen Spielern, die für lange Zeit gesperrt wurden, hat der STRUMA Tätlichkeit vorgeworfen. Dabei wurden dem Strafausschuss einige Videos zugespielt, aus denen die Schwere der Tatbestände klar hervorgegangen sind.
Rekordsperre nach Kopfstoß
Die längste Sperre für einen Kicker gab es 2021: Raschid Arsanukaev (Viktoria Bregenz 1b) wurde nach einem absichtlichen Kopfstoß, der einen Nasenbeinbruch zur Folge hatte, für 48 Partien gesperrtElred Faisst
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