Die ständigen Veränderungen der Westligaformate führten im letzten Jahrzehnt regelmäßig zu Verunsicherungen, weil sich Auf- und Abstiegsszenarien im Zwei-Jahres-Takt verändert haben. Damit soll jetzt Schluss sein. Die „Krone“ hat den Überblick über die Neuerungen im Amateurfußball.
Aufsteiger: Ab der am Donnerstag – mit dem Duell FC Koblach 1b gegen Großwalsertal 1b – beginnenden Saison ist die Anzahl der Aufsteiger vom ersten Tag an klar. In der Eliteliga steigt der Meister in die Westliga auf. In allen anderen Spielklassen steigen die beiden bestplatzierten Mannschaften in die nächsthöhere Liga auf.
Absteiger: Unklarer ist die Situation da schon bei den Absteigern. Grundsätzlich wird die Anzahl der in einer Liga spielenden Teams über den Abstieg reguliert. Im besten Fall gibt es in jeder Liga nur einen Absteiger, im schlimmsten Szenario könnte es in jeder Liga vier Teams erwischen.
5. Landesklasse: Die unterste Leistungsstufe wird in dieser Saison eingleisig geführt. Das Format hat wegen der verschiedenen Westligareformen in den vergangenen Jahren mehrmals zwischen eingleisig und Oberland-Unterland-Teilung gewechselt.
Neue Spielgemeinschaft: Der FC Sulzberg und der FC Doren haben ihre Kampfmannschaften – wie im Verlauf der Vorsaison angekündigt – zusammengeführt und treten unter SPG Sulzberg/Doren in der Landesliga an.
Hydrationbreak: Entgegen ursprünglicher Ankündigung wird bei den Amateuren keine Hydrationbreak eingeführt, sie kann aber bei großer Hitze stattfinden.
Neue Regelungen: Ein verletzter Spieler muss nach Behandlung für eine Minute das Feld verlassen. Ein ausgewechselter Akteur muss binnen zehn Sekunden das Spielfeld verlassen. Einwürfe, Abstöße und Eckbälle sind möglichst schnell auszuführen. Wird die Ausführung verzögert, kann der Schiedsrichter per Countdown den Vorgang beschleunigen. Bei Nichtausführung innerhalb des Countdowns wechselt der Ball zum Gegner.
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