Im Rahmen eines Strategieprozesses verpasst sich die Fachhochschule Oberösterreich ab 2027 einen neuen, englischen Namen. Damit – sowie mit weiteren Maßnahmen – will man mehr internationale Studierende anlocken und somit dringend benötigte Fachkräfte ausbilden.
Die Fachhochschule Oberösterreich wird umbenannt und ab Jänner 2027 „University of Applied Sciences Upper Austria“ (UAP) heißen – zu Deutsch: Universität der angewandten Wissenschaft Oberösterreich.“ Das Englisch im neuen Namen ist kein Zufall, sondern bewusst gewählt. Denn die Bildungseinrichtung mit ihren vier Standorten in Wels, Steyr, Hagenberg und Linz will insgesamt international sichtbarer werden.
Dazu soll nicht nur die Umbenennung beitragen, auch das englischsprachige Studienangebot wird ausgebaut. Zudem sollen sprachliche und kulturelle Kompetenzen stärker gefördert und internationale Studierende früh in Unternehmen eingebunden werden. All das mit dem Ziel, Studierende aus dem Ausland später in den oberösterreichischen Arbeitsmarkt integrieren zu können.
151.000 Fachkräfte fehlen bis 2040
„Der Fachkräftemonitor zeigt, dass Oberösterreich bis 2040 rund 151.000 Fachkräfte fehlen werden. Deshalb müssen wir internationale Talente gewinnen und nachhaltig an unseren Standort binden“, sagt Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP). Das soll eben durch mehr ausländische Studierende an der Fachhochschule (FH) gelingen. Aktuell kommen rund 1100 von 5700 FH-Studenten in Oberösterreich aus dem Ausland.
FH OÖ - Präsident Michael Rabl verordnet seiner Bildungseinrichtung „den Anspruch, die führende Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Österreich zu sein.“ Als Grundlage dafür nennt Rabl die beiden Säulen Studierendenorientierung sowie anwendungsorientierte Forschung. Zweitere ist durch das Wort „Applied“, also „angewandt“, ab dem kommenden Jahr auch im neuen Namen der Bildungseinrichtung präsent.
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