Der deutsche Autokonzern BMW hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert und will Struktur- und Effizienzmaßnahmen intensivieren. Das größte Werk in Steyr bleibt vom Sparprogramm aber – zumindest vorerst – verschont.
Das Geschäft in China läuft schlecht und der Iran-Krieg belastet BMW stärker als gedacht – deshalb hat der deutsche Autokonzern vergangene Woche seine Prognose für 2026 nach unten korrigiert. Man erwartet einen deutlichen Rückgang beim Konzernergebnis sowie einen leichten bei der Auslieferung von Autos. Die Folge: Es muss (noch mehr) gespart werden.
Was bedeutet das für das größte Motorenwerk von BMW in Steyr mit seinen rund 4700 Beschäftigten? „Unmittelbare Auswirkungen gibt es zunächst keine“, heißt es auf Anfrage. In Steyr sollen heuer wie geplant 1,3 Millionen Stück Motoren vom Band laufen. Dafür benötige man das eingeplante Personal.
Auch Steyr „wird Beitrag leisten“
Das Werk in der Eisenstadt – neben Verbrennern werden in Steyr seit vorigem Sommer auch Elektromotoren produziert und Wasserstoffantriebe sind in Vorbereitung – bleibt von den Sparmaßnahmen somit verschont. Zumindest vorerst: „Selbstverständlich werden wir unseren Beitrag zu den Struktur- und Effizienzmaßnahmen leisten“, heißt es von BMW Steyr weiter. „Deren genaue Ausgestaltung wird zunächst intern und mit den Arbeitnehmervertretern beraten.“
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