Zwei Jahre lang war die Stahlwelt der voestalpine in Linz geschlossen, weil sie umgebaut wurde. Nun wurde die gänzlich neu gestaltete Ausstellung des Stahlriesen neu eröffnet – und die präsentiert sich futuristisch und beeindruckend.
750.000 Besucher waren seit der Eröffnung 2009 in der „alten“ Stahlwelt, nun soll die Millionen bald geknackt werden – und das scheint mit der neuen Stahlwelt schnell möglich zu sein.
Der Ausstellungsbereich wurde um etwa 20 Millionen Euro architektonisch, technisch und inhaltlich modernisiert. Eine hängende, begehbare Konstruktion, der sogenannte Grid, bildet das zentrale Element und vermittelt als offenes, vernetztes System den technologischen Anspruch des Unternehmens. Fast 140 Tonnen ist das Konstrukt schwer, in den Stahlelementen sind außerdem 8500 einzeln ansteuerbare LED-Lichtpunkte eingebaut.
Ganzes Spektrum gezeigt
„Sie zeigt eindrucksvoll unser gesamtes Leistungsspektrum und die Bedeutung unserer Produkte für das tägliche Leben“, sagte CEO Herbert Eibensteiner über die neue Stahlwelt. „Mit dem Grid als zentrales Element ist ein Ausstellungskonzept entstanden, das unsere Themen miteinander vernetzt und Besucherinnen und Besuchern einen interaktiven Zugang zur voestalpine bietet“, ergänzte Hubert Zajicek, Mitglied des Vorstandes der voestalpine AG und Leiter der Steel Division.
Auf fünf Stockwerken in dem offenen Grid wird in neun Ebenen nicht nur die Geschichte des Linzer Stahlriesen gezeigt, sondern auch die ganze Bandbreite an Produkten, die der weltweit agierende Konzern herstellen kann. Vom Hüftgelenk über Autoteile bis zur Zündkapsel für die europäische Trägerrakete Ariane 6 sind unzählige Exponate zu sehen. Und vielleicht arbeitet ja der eine oder andere Besucher später einmal selbst bei der voestalpine, weil er bei der Ausstellung der Faszination Stahl erlegen ist, wie die Verantwortlichen hoffen. Die Stahlwelt ist ab sofort offen.
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