Kurz nach der Bekanntgabe des Wechsels zum FC Red Bull Salzburg stand Kevin Boma schon auf dem Trainingsplatz in Taxham. Die „Krone“ war vor Ort, um sich ein erstes Bild vom Neuzugang zu machen. Der Hoffnungsträger ist den Bullen auch einiges wert gewesen.
„Ich kann es kaum erwarten, alle – den Trainer, das Betreuerteam und all meine Mannschaftskollegen – kennenzulernen und mit dem Training loszulegen.“ So wurde Kevin Boma in einer Aussendung von Red Bull Salzburg anlässlich seines Wechsels zitiert. Der Innenverteidiger kam vom portugiesischen Erstligisten Estoril Praia.
Rund eine halbe Stunde nach der Bekanntgabe war Boma dann auch Teil des ersten von zwei Mannschaftstrainings des Tages. Seine Teamkollegen wie Maurits Kjaergaard begrüßten den 23-Jährigen, der fließend Englisch spricht, freundlich per Handschlag. In einem ersten Trainingsspiel bildete Boma dann eine Innenverteidigung mit Anrie Chase.
Neuzugang wünschte sich die Nummer 44
Der 23-Jährige soll Salzburg sofort weiterhelfen. Davon ist Sportboss Marcus Mann überzeugt. „Mit ihm konnten wir einen Spieler mit sehr vielen Qualitäten verpflichten. Er ist groß, physisch stark, extrem schnell und hat bereits die Erfahrung aus zwei Jahren höchster portugiesischer Liga“, sagt der 42-Jährige über den neuesten Kicker im Bullen-Stall.
Laut „Krone“-Infos hat der Klub eine Ablösesumme im Bereich von fünf bis sechs Millionen Euro für die neue Nummer 44 gezahlt. Apropos: Die 44 – die er auch bei Estoril Praia getragen hatte – war die Wunschnummer von Boma. „Sie hat keine besondere Bedeutung, aber ich mag sie einfach“, erklärte der Innenverteidiger in einem Vorstellungsvideo des Klubs.
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