Tragödie am Gelände
Frau (41) stirbt auf deutschem Hurricane-Festival
Ein Moment der Ausgelassenheit, Musik und Festivalstimmung – und plötzlich ein medizinischer Notfall, der tragisch endet: Auf dem Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel ist eine 41-jährige Besucherin trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen gestorben, die Frau konnte nicht mehr gerettet werden.
Nach Angaben der Polizei in Rotenburg ereignete sich der Vorfall am Samstag auf dem Festivalgelände. Die Besucherin kollabierte und wurde noch von Rettungskräften versorgt. Die eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor.
Kein Zusammenhang mit Festival selbst
Sowohl Polizei als auch Veranstalter gehen derzeit davon aus, dass der medizinische Notfall nicht im Zusammenhang mit dem Festival selbst steht. Nach bisherigen Informationen soll die Frau mutmaßlich an Vorerkrankungen gelitten haben. Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar, die Ermittlungen dauern an.
Begleiter unter Schock
Die Begleiterinnen und Begleiter der 41-Jährigen standen nach dem Vorfall unter Schock. Sie wurden von Notfallseelsorgern betreut. Einige von ihnen wurden auf Wunsch außerhalb des Festivalgeländes untergebracht, mit Unterstützung der örtlichen Kirchengemeinde in Scheeßel.
Auf der Abschlusskonferenz des Festivals am Sonntag informierte der Veranstalter zudem über die allgemeine medizinische Lage während der Veranstaltung. Abgesehen von dem Todesfall habe es demnach durchschnittlich viele Notfälle gegeben. Häufigste Ursache seien Kreislaufprobleme infolge der Hitze gewesen. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sei dabei sogar unter dem Schnitt der Vorjahre geblieben.








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