Schütze festgenommen
Drei Tote bei Attacke in Schule auf Philippinen
Ein Schusswaffenangriff an einer Schule auf den Philippinen hat am Sonntag mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Fünf weitere Personen wurden verletzt. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest, während nach einem zweiten mutmaßlichen Täter weiter gefahndet wird.
Der Vorfall ereignete sich gegen 9 Uhr morgens in der San Jose National High School im Stadtteil Barangay San Jose der Stadt Tacloban in der Provinz Leyte. Nach Angaben der Polizei fielen die Schüsse auf dem Schulgelände. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.
Ein Verdächtiger festgenommen
Wie die Polizei mitteilte, wurde nach dem Angriff ein Verdächtiger festgenommen. Ein weiterer mutmaßlicher Beteiligter befindet sich jedoch weiterhin auf der Flucht. Die Ermittler versuchen nun, den genauen Ablauf sowie das Motiv der Tat zu klären.
Die Verletzten wurden zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.
Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen
Die Polizeibehörde der Region entsandte zusätzliche Einsatzkräfte zur Schule. Damit soll die Sicherheit von Schülern, Lehrkräften, Eltern sowie der Bevölkerung in der Umgebung gewährleistet werden.
Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten und die laufenden Ermittlungen zu unterstützen.
Seltene Vorfälle auf den Philippinen
Schusswaffenangriffe an Schulen gelten auf den Philippinen als selten. Einer der schwersten Vorfälle der vergangenen Jahre ereignete sich im Juli 2022, als ein Bewaffneter bei einer Abschlussfeier der juristischen Fakultät der Ateneo de Manila University in Quezon City drei Menschen erschoss. Unter den Todesopfern befand sich damals auch die frühere Bürgermeisterin der Stadt Lamitan, Rose Furigay.








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