Starke Regenfälle in Salzburg sorgten beim Spiel gegen Pafos für eine zweistündige Pause. Für Cheftrainer Röhl war es „eine neue Erfahrung“.
„Als sie zum zweiten Mal rausgegangen sind, hat es sehr schlecht ausgeschaut.“ So blickte Salzburgs Tormann Christian Zawieschitzky auf die Rasenkontrollen des Schiedsrichterteams zurück. Aufgrund der starken Regenfälle war die Partie gegen Pafos in der dritten Quali-Runde für die Europa League nach rund 15 Minuten unterbrochen worden. „Zu diesem Zeitpunkt wurde schon darüber diskutiert, wann wir am Tag darauf anstoßen“, erzählte Cheftrainer Danny Röhl. Was folgte, war eine zweistündige Zwangspause.
„Das war für uns alle eine neue Erfahrung“, erklärte der Übungsleiter. Da nickte auch sein Schlussmann. „Es war seltsam. So etwas kommt nie vor.“ Der 19-Jährige bewahrte sein Team mit einer spektakulären Aktion vor dem zwischenzeitlichen Rückstand. „Ich habe meinen Job gemacht. Am Ende haben die Leute vorne das Spiel gewonnen“, sagte der Tiroler bescheiden. Den Sieg im Hinspiel gegen Pafos – das Goldtor besorgte „Joker“ Haris Tabakovic spät - erkaufte sich Salzburg aber teuer. Fünf Spieler verletzten sich, mit Abstand am schlimmsten erwischte es Enrique Aguilar, der einen Unterarmbruch erlitt. „Der große Wermutstropfen“, sagte Röhl, der für das Auswärtsspiel gegen den WAC in der Bundesliga am Sonntag umstellen muss.
Aufregung vor WAC-Duell
Vor dem Duell mit den Kärntnern gibt’s Aufregung um Phillip Verhounig. Die Bullen wollten den Wechsel erst nach dem direkten Duell durchziehen, stimmten dem Wunsch des WAC aber zu, dies noch vor dem Ligastart zu tun. Mit der Bitte, den 20-Jährigen im ersten Treff nicht einzusetzen. Da die Angelegenheit publik wurde, hoffen die Wölfe, dass Verhounig nun doch spielen kann. Diese Chance besteht, das Verhältnis zwischen den beiden Klubs dürfte damit aber belastet sein.
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