Bei „Wenn die Musi spielt“ steht nicht nur die Musik im Zentrum, sondern auch das große Miteinander - sogar wenn es, wie in diesem Jahr, regnet. Der Stimmung tat auch das Schlechtwetter keinen Abbruch. Die „Krone“ hat hinter die Kulissen geblickt und ist mit den Stars auf Tuchfühlung gegangen.
Wir sind eine große Familie“, schallt es vom Hoferriegel in die Kärntner Nockberge. Die 31. Auflage von „Wenn die Musi spielt“ lieferte wieder Hits am laufenden Band und die Stars der Schlager- und Volksmusik feierten das ganze Wochenende gemeinsam mit ihren Fans – eine große Musi-Familie. Doch wer übernimmt in dieser Familie welche Rolle – wer ist der schrullige Onkel und wer die jungen Wilden?
„Wir sind die einzige Familie, in der nicht gelästert wird“, weiß Marco Ventre. „Die Stiefmutter bin ich nicht – eher die große Schwester“, lacht Simone. Die AlpenRebellen sehen sich vom Erscheinungsbild als Dinosaurier, „aber mit Abstand die Lautesten“.
Der coole Cousin und der große Bruder
Veranstalter Sepp Adlmann lenkt die Musi ein bisserl, „aber wir sind alle auf Augenhöhe, und das ist das Schöne daran“. Jene, die nicht als Erste ins Bett gehen, sind die Südsteirer, und als cooler Cousin sieht sich Pietro Basile. Auch die Kärntnerin Adriana steht wieder auf der Bühne: „Ich habe erst am Montag erfahren, dass ich auftrete – es war eine sehr turbulente Woche, aber ich freu’ mich, wieder dabei zu sein.“



Für Saso Avsenik sind die Veranstalter die Eltern; er selbst sieht sich als großer Bruder, der die „Kleinen“ auf die Bühne schickt. „Wir sind Kollegen, wir schätzen uns. Familie ist Familie und Kollegen sind Kollegen“, so Schlagerstar Hansi Hinterseer.
Von der Sommer-Musi direkt nach Amerika
Marc Pircher fliegt mit Daniel Düsenflitz nach der Musi direkt nach Amerika: „Zuerst schaue ich mir das Österreich-Spiel an, danach gehen wir gemeinsam in die Fanmeile. Dort spiele ich für die österreichischen Fans ein 39-minütiges Konzert – es darf keinesfalls 40 Minuten dauern, das war ein riesiges Theater“, sagt Pircher, der bereits im Fußballfieber ist.
Trotz einiger Regentropfen blieb die Stimmung ungetrübt. Die Musi zeigt einmal mehr, dass in Bad Kleinkirchheim die Welt noch in Ordnung ist. Es wird gemeinsam gesungen und gefeiert. Die besondere Atmosphäre und das familiäre Miteinander machen den einzigartigen Charme der Veranstaltung aus.
Ich bin bereits zum achten Mal hier. Es hat ein ganz besonderes Flair, das kann man gar nicht beschreiben.

Regina Kaar
Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger
Wir sind insgesamt 18 Mädels und feiern meinen Polterabend. Letztes Jahr war ich mit meiner Familie hier.

Julia Stoff
Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger
Gute Stimmung, lustige Leute – ich war vor der Musi noch wandern. Trotz des leichten Regens ist die Stimmung super.

Mario Payer
Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger
Ich bin mit meiner Frau extra aus Tirol für die Musi angereist. Die Stimmung ist wie immer perfekt, echt lässig.

Franz Haselwander
Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger
Die nächsten Musi-Termine stehen übrigens schon fest: Das „Wenn die Musi spielt“-Winter-Open-Air bei der Kaiserburg Talstation ind Bad Kleinkirchheim geht am 23. Jänner 2027 über die Bühne. Und am 19. Juni lockt die Sommermusi 2027 zum Parkplatz Biosphärenparkbahn Brunnach in Bad Kleinkirchheim.
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