Katarina Witt war das Aushängeschild der DDR und als dieses wurde Deutschlands Eis-Prinzessin von der Staatssicherheit sogar beim Sex überwacht.
Die ersten Stasi-Berichte über Witt gab es, da war sie erst sieben Jahre alt, schreibt die deutsche „Bild“-Zeitung. Der „OV Flop“, ein sogenannter „Operativer Vorgang“, wurde angelegt. Ab da war nichts mehr geheim!
Ja, sogar ihr späteres Liebesleben im Jugendalter wurde ausspioniert: „Zwischen 6 Uhr und 6.18 Uhr kam es zum Geschlechtsverkehr …“, steht in den Akten der späteren Doppel-Olympia-Siegerin.
Die Überwachung ging offenbar so weit, dass ihr erster Freund, der Schlagzeuger und heutige Musikproduzent Ingo Politz, sogar zur Armee am entferntesten Zipfel befohlen wurde.
Klassenkampf
Der politische Druck auf Witts Schultern lastete tonnenschwer. Doch sie hielt stand, holte mit erst 18 Jahren ihr erstes Olympia-Gold in Sarajevo, vier Jahre später ihr zweites in Calgary – und immer war es ein Klassenkampf! Umso erstaunlicher, dass sie danach Profi bei der Revue von „Holiday on Ice“ wurde.
Mit zwei Olympiasiegen (1984 in Sarajevo und 1988 in Calgary), vier Weltmeistertiteln sowie sechs Europameisterschaften gilt Witt als die erfolgreichste DDR-Sportlerin.
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