Safety first

Oh, Kanada! So skurril verlief Einreise für DFB

„Oh, Kanada, wir stehen wachsam für dich ...“ – so beginnt die Nationalhymne Kanadas. Wie wachsam und genau das Flughafenpersonal im Land der Ahornblätter ist, durfte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Einreise nach Toronto zum zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (Samstag, 22 Uhr MEZ, sportkrone.at berichtet live) hautnah miterleben ...

Die Anreise von den USA nach Kanada verlief für das DFB-Team äußerst kurios. Denn so einfach vom Flieger in den Mannschaftsbus steigen, das spielte es für die schwarz-rot-goldenen Kicker nicht. Der gesamte Staff (Spieler, Trainer, Betreuer, Mitarbeiter) wurde direkt nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug auf dem Rollfeld vom Airportpersonal gründlichst unter die Lupe genommen.

Maximale Sicherheit
Für die maximale Sicherheit wurde unter anderem jedes einzelne Bein, auch jene von Nationaltorwart Manuel Neuer, ganz gewissenhaft gescannt. Der 40-Jährige nahm es jedoch mit Humor, denn auch sein Bein bestand den Sicherheitscheck (siehe Video unten).

Video: Die deutsche Nationalmannschaft beim Sicherheitscheck

Auf dem Rollfeld des Flughafens wurden für die Kontrollen sogar extra Klapptische und Klappstühle aufgebaut, vor denen die deutschen Stars geordnet warteten. Dann hieß es: Aufrecht hinstellen – Arme ausbreiten – und scannen.

DFB-Teamtorhüter bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Elfenbeinküste in Toronto.
DFB-Teamtorhüter bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Elfenbeinküste in Toronto.(Bild: AFP/ALEXANDER HASSENSTEIN)

Auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Bundestrainer Julian Nagelsmann mussten diese Prozedur über sich ergehen lassen. Nach gründlicher Kontrolle war dann alles klar: Die deutsche Nationalmannschaft durfte sicher nach Kanada einreisen.

Wirbel um ivorischen Spieler 
Wie genau es Kanada mit den Einreisebestimmungen nimmt, musste unlängst Elye Wahi am eigenen Leib erfahren. Dem ivorischen Stürmer war zunächst von den kanadischen Behörden die Einreise verweigert worden. Wenig später dann die Wende bzw. das Happy End: Der 23-jährige Wahi, der in Frankreich offenbar mit Spielmanipulationsvorwürfen konfrontiert ist, darf doch nach Toronto.

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