Wendung im Fall Elye Wahi: Der ivorische Fußball-Nationalspieler darf nun doch nach Kanada einreisen und am Samstag im WM-Spiel der Elfenbeinküste gegen Deutschland auflaufen. Wie der ivorische Verband mitteilte, lägen mittlerweile „die notwendigen Genehmigungen für seine Einreise nach Kanada vor“. Wahi werde „nach Kanada reisen und wie gewohnt an der Weltmeisterschaft teilnehmen“, hieß es.
Wahi war vor seiner WM-Reise in Frankreich offenbar zeitweise in Polizeigewahrsam gekommen. Spielmanipulationsvorwürfe stehen im Raum. Wahi steht demnach unter Verdacht, bei einem französischen Erstligaspiel am 29. Mai absichtlich eine Gelbe Karte kassiert zu haben. Die französische Liga teilte mit, dass ihr mit Blick auf das Spiel untypische Vorgänge bei internationalen Sportwetten gemeldet worden seien. Ungewöhnlich viel sei auf eine Verwarnung von Wahi gesetzt worden. Die Liga schaltete die französische Justiz ein.
Ob die von den kanadischen Behörden zunächst verweigerte Einreisegenehmigung für Wahi mit den möglichen Manipulationsvorwürfen im Zusammenhang stand, ist unklar.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.