Gläubige sind empört

Restaurations-Pfusch: Religiöse Statuen entstellt

Ausland
19.06.2026 21:26
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das ist ordentlich schief gegangen: Nach einer Restaurierung waren mehrere religiöse Statuen fast nicht wieder zu erkennen. Die sehr auffällige Bemalung im Gesicht von Maria, Jesus und anderen Figuren hat in Brasilien für ordentlich Aufregung gesorgt.

In Carmo do Cajuru im Osten Brasiliens wurden bei einer Restaurierung die Gesichtszüge der religiösen Figuren „völlig falsch aufgemalt“, räumte die Pfarre ein, wie die Zeitung „The New York Post“ berichtete. Und tatsächlich ist die Bemalung der Statuen mindestens eigenwillig und die Linien äußerst markant.

Mehreren Figuren wurden knallrote Lippen verpasst, die Figuren haben riesige Kulleraugen und dunkle Augenbrauen. Wer die Statuen restauriert hat, verriet die Pfarre aus ethischen Gründen nicht.

Die Statuen bekamen Farbe ins Gesicht:

In den sozialen Medien verbreiteten sich die Bilder der verunstalteten Statuen schnell und rund 250.000 Schaulustige kamen nach Carmo do Cajuru, um sich die besondere Gesichtsbemalung von Maria, Jesus und den anderen Figuren anzuschauen.

Die Aufregung nach der Restaurierung war groß:

Die Pfarre räumte ein, dass die Veränderungen „bei vielen Gläubigen und Anwohnern Unbehagen ausgelöst“ hätten. Gläubige hätten die neue Gesichtsbemalung als „Schandfleck“ bezeichnet. Deswegen habe man „sofort gehandelt“ und die Restaurierung wieder rückgängig gemacht. Nun wird nach einem professionellen Restaurator gesucht.

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