Mit Unterstützung vom Land bauen die Verkehrsbetriebe Burgenland die Elektrifizierung kontinuierlich aus. Bereits neun Busse sind mit Energie aus der Steckdose unterwegs.
Mit Unterstützung vom Land bauen die Verkehrsbetriebe Burgenland die Elektrifizierung kontinuierlich aus. Bereits neun Busse sind mit Energie aus der Steckdose unterwegs. Die Verkehrsbetriebe Burgenland (VBB) treiben die Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs unaufhaltsam voran. Landesweit wurden aktuell 20 neue Ladesäulen für Busse installiert. Parallel dazu sind inzwischen neun E-Busse im Einsatz, die vor allem Zubringerlinien im Mittel- und Südburgenland bedienen und mit regionalem Sonnen- und Windstrom geladen werden.
Klimafreundliche Mobilität
Das Projekt wurde von den VBB umgesetzt und stark gefördert. Mit Investitionen von rund 5,7 Millionen Euro ist ein wichtiger Schritt Richtung klimafreundlicher Mobilität gelungen. Langfristig sind ab 2028 auch erste vollelektrische Überlandlinien geplant. „Ein weiterer Meilenstein ist erreicht – und er zeigt, wohin die Reise geht. Ab sofort sind landesweit 20 neue Ladesäulen für Busse, mit je zwei Ladepunkten, an zehn Standorten in Betrieb“, berichtet Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.
Aktuell betreibt die VBB 60 Ladepunkte, darunter 13 Gleichstrom-Ladesäulen (DC) und 7 Wechselstrom-Ladesäulen (AC). Die DC-Ladepunkte leisten 160 kW beziehungsweise zweimal 80 kW, während die AC-Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten mit 22 kW betrieben werden. Letztere werden insbesondere für die Vorkonditionierung der kleineren Busse sowie für das Laden von BAST-Fahrzeugen genutzt.
„Nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll“
„Mit Know-how, Engagement und Innovationsgeist wurde hier etwas geschaffen, das nicht nur nachhaltig wirkt, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist“, sagt Landesrat Dorner. „So entsteht im Burgenland Schritt für Schritt ein Verkehrssystem, das zeigt: Klimaschutz und Mobilität schließen einander nicht aus – sie gehören zusammen. Und dieser Weg wird weiterverfolgt.“
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