In der Verteidigung der Eisbullen gab es für ihn scheinbar keine Zukunft mehr. Dass sich ein langgedienter Crack der Salzburger eine neue Herausforderung sucht, war schon länger klar. Nun hat er diese gefunden, der Defender bleibt der ICE Hockey League jedoch erhalten.
Eine neue Herausforderung war sein Ziel, diese hat ein ehemaliger Eisbullen-Verteidiger nun gefunden. Weit musste er jedoch nicht gehen, der Hockey-Crack bleibt der ICE Hockey League erhalten.
Trotz laufenden Vertrages beim ehemaligen Serienmeister wollte Philipp Wimmer etwas neues ausprobieren. Der Kontrakt wurde aufgelöst, nun ist sein neuer Arbeitgeber auch fixiert. Den 24-Jährigen verschlägt es in die Stahlstadt, wo er künftig für die Black Wings Linz auflaufen wird.
Der gebürtige Wiener wurde bei den Vienna Young Tigers ausgebildet und wechselte mit 16 Jahren in die Red Bull Akademie. Nach Stationen in der U18, U20 und Alps Hockey League schaffte der Verteidiger den Sprung in die ICE Hockey League, wo er bei seinem Debüt für Salzburg gleich traf. Insgesamt absolvierte der 24-Jährige 105 ICE-Spiele für die Red Bulls, gewann vier Meistertitel und verbuchte 22 Scorerpunkte (5 Tore). Zudem bestritt der 1,95 Meter große Nationalspieler bereits 45 Länderspiele und nahm 2022 sowie 2023 an der A-Weltmeisterschaft teil.
„Ich blicke sehr dankbar auf meine lange und erfolgreiche Zeit in Salzburg, sehe für mich aber den nächsten Schritt in meiner Karriere. Für mich war völlig klar, dass Linz und das Team von Philipp Lukas dafür die beste Adresse ist und ich wollte daher unbedingt hierher. Die Stimmung und die einzigartigen Fans noch dazu. Da bekommt man selbst in Salzburg als Heimteam eine Gänsehaut. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und kann es kaum erwarten, persönlich und als Team nach dem schwierigen Jahr wieder anzugreifen“, erklärte Wimmer.
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