Bereits nach dem ersten WM-Spiel herrscht rund um das portugiesische Nationalteam jede Menge Unruhe. Jetzt goss auch noch Katia Aveiro, die Schwester von Superstar Cristiano Ronaldo, Öl ins Feuer.
Am Mittwoch legte Portugal einen kapitalen Fehlstart in die WM hin. Nur 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo. Cristiano Ronaldo blieb völlig blass, nicht ein einziges Mal schoss der Ausnahmekönner, der aktuell bei Al-Nassr in Saudi-Arabien unter Vertrag steht, aufs Tor. Nun gibt es sogar wilde Behauptungen, dass der 41-Jährige von seinen Teamkollegen sabotiert worden sei.
Nach dem Spiel wurden Ronaldos Teamkollegen von seinen Fans mit Vorwürfen konfrontiert, wonach eine Verschwörung im Gange sei, den Stürmer aus dem Spiel zu drängen. Auch seine Schwester Katia Aveiro war richtig sauer. Am Donnerstag markierte sie etwa einen Instagram-Beitrag mit „Gefällt mir“ markiert, der heftig gegen Bruno Fernandes schießt.
„Sehr seltsam“
Zudem kritisierte sie die Mannschaft für ihr „Rückwärtspassspiel“. Sie schrieb: „Wie durch Zauberei haben sie vergessen, wie man passt, den Ball zurückerobert und Konter startet. Das Spiel drehte sich nur noch um Rückpässe im Mittelfeld … eine seltsame Weltmeisterschaft. Sehr seltsam.“ Ob sie damit ihrem Bruder einen Gefallen macht?
Der portugiesische Sportjournalist Vitor Pinto behauptete sogar, dass die Situation zu einem regelrechten Bürgerkrieg innerhalb der Mannschaft eskalieren könnte. „Das zeigt, wie groß die Gefahr eines Bürgerkriegs innerhalb der Nationalmannschaft ist“, sagte er. „Jede Kritik an Cristiano Ronaldo löst eine Reaktion aus, und genau darin liegt ein Großteil der Polarisierung begründet.“
Pinto betonte jedoch auch: „Es gab keinen organisierten Boykott gegen Cristiano Ronaldo innerhalb der Nationalmannschaft. Aber Portugal hat es nicht geschafft, seinen Mittelstürmer richtig ins Spiel einzubinden.“
Ein Sieg muss her
Fest steht: Schon früh im Turnier stehen die Portugiesen ordentlich unter Druck. Am Dienstag (19 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) muss gegen Usbekistan ein Dreier her. Zum Abschluss wartet in Gruppe K das Duell mit Kolumbien. Die Augen werden auch in diesen Partien voll und ganz auf „CR7“ gerichtet sein.
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