Mariazell droht der Verlust seines Vorzeige-Gesundheitszentrums: Nach einer ruinösen Nachzahlungsforderung durch das Finanzamt und die ÖGK erwägen die Betreiber nun den Ausstieg aus dem Kassenvertrag. Für die Patienten in dieser abgeschiedenen Region wäre dies ein schwerer Schlag.
Der Konflikt um die Nachforderung von mehr als 340.000 Euro gegen das Gesundheitszentrum Mariazell – übrigens das erste der Steiermark – spitzt sich zu. Die Betreiber Magdalena Grießler und Patrick Killmaier denken mittlerweile laut darüber nach, den Vertrag mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) aufzulösen. „Wir haben erwartet, dass die ÖGK ein klares Signal sendet, dass das österreichweit etablierte Vertragsarztmodell weiterhin unterstützt wird und man gegenüber dem Finanzamt eine eindeutige Position einnimmt. Stattdessen herrscht Schweigen“, erzählen die Ärzte.
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