30.000 Euro an Haustür

Krypto-Betrüger zogen Salzburger eiskalt ab

Salzburg
17.06.2026 14:03
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Zwei Salzburger wurden von dreisten Krypto-Betrügern reingelegt. Ein 57-Jähriger verlor dabei am Telefon Geld, eine Seniorin wurde direkt an der eigenen Haustür gelinkt. Laut Aussendung der Polizei erbeuteten die Tätre rund 73.000 Euro.

Krypto-Gauner schlugen in Salzburg gleich doppelt zu und erbeuteten dabei mehr als 73.000 Euro. Mit zwei völlig unterschiedlichen, aber äußerst raffiniert eingefädelten Betrugsmaschen gingen die Täter auf Beutezug. Für die Opfer endete das vermeintliche Geschäft mit Kryptowährungen in einem finanziellen Fiasko.

Dreiste Cyber-Betrüger nahmen am Dienstagabend einen 57-jährigen Salzburger ins Visier. Die bislang unbekannten Täter meldeten sich telefonisch bei dem Mann und schlugen Alarm: Mit seinem Krypto-Wallet soll es angeblich gravierende Probleme geben. Unter dem Deckmantel hilfsbereiter Unterstützung erschlichen sich die Kriminellen das Vertrauen ihres Opfers, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Krypto-Betrug: Täter wollten Bargeld an der Haustür
Besonders dreist gingen die Betrüger im Fall einer 75-jährigen Salzburgerin vor. Die Pensionistin wollte über eine Internetplattform in Kryptowährungen investieren und registrierte sich dafür online. In weiterer Folge wurde sie von den Kriminellen zu mehreren Vertragsabschlüssen bewegt.

Doch damit nicht genug: Die Täter forderten die Seniorin schließlich auf, ihnen Bargeld zu übergeben. Wenig später standen sogar Männer direkt vor ihrer Haustür. Erst nachdem sie ein zuvor vereinbartes „Codewort“ genannt hatten, übergab die Frau das Geld.

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