Ein Afghane (22) und Schläfer einer islamistischen Terror-Gruppierung wollte die schwarze Fahne auf der Festung hissen und Sprengstoff am Christkindlmarkt zünden. Wegen drei terroristischer Verbrechen setzte es 15 Jahre Haft. Beim Berufungsprozess bettelte er, während drei schwer bewaffnete Justizwachebeamten ihn im Auge behielten.
Ein Afghane (22) wollte die Fahne von IS-Terroristen auf der Festung Hohensalzburg hissen, er wollte Sprengstoff zünden: beim Christkindlmarkt und beim Hauptbahnhof. Und er versuchte, eine Freundin zu einem Attentat zu animieren. Wegen drei Verbrechen nach den Terror-Paragrafen wurde der 22-Jährige Ende des Vorjahres zu 15 Jahren Haft verurteilt.
Haft als Abschreckung gefordert
Jetzt, beim Berufungsprozess am Mittwoch in Salzburg, jammerte er über das Verfahren und bat um Milde: „Ich war jung und ahnungslos. Ich habe es nicht so gemeint.“ Er habe sich in der Zelle von den „Gedanken“ abgewandt und meinte: „Ich bin wieder geheilt.“ Zuvor hatte der Staatsanwalt die „religiös motivierten und extremistischen Beweggründe“ unterstrichen und die Haftstrafe als Abschreckung gefordert.
Es gäbe keine Chance zur Reduktion, betonten die drei Richter des Oberlandesgerichtes und bestätigten das Ersturteil. Danach wurde der rechtskräftige verurteilte Schläfer einer islamistischen Terrorgruppierung von drei bewaffneten und maskierten Justizwachebeamten wieder abgeführt.
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