Russischer Luftangriff

Acht Tote! Neuerliches Blutbad in der Ukraine

Ausland
16.06.2026 22:33
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei russischen Luftangriffen in der Ukraine sind den ukrainischen Behörden zufolge am Dienstag mindestens acht Menschen getötet worden. Die Attacke hätte sich erneut vor allem gegen Zivilisten gerichtet.

Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Region Dnipropetrowsk habe es drei Tote gegeben, erklärte der örtliche Gouverneur Oleksandr Hanscha. Die russische Armee habe mit Drohnen Zivilisten angegriffen, die „auf einer Straße unterwegs waren“.

Beim Beschuss von Wohngebieten in der Stadt Slowjansk in der Region Donezk kamen drei weitere Menschen ums Leben, wie der dortige Bürgermeister Vadym Liach mitteilte.

Zwei weitere Tote gab es laut Behördenangaben durch Drohnenbeschuss in der südlichen Region Cherson. Hier wurden demnach weitere 16 Menschen verletzt. Bei massiven russischen Angriffen waren erst in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Ukraine mindestens elf Menschen getötet worden. Russland geriet auf dem Schlachtfeld zuletzt ins Hintertreffen. Am Dienstag drangen ukrainische Drohnen bis nach Moskau vor und richteten erneut schwere Schäden auf einem Gelände einer Ölraffinerie an.

Ukrainischer Kampfjet abgestürzt – Piloten tot
Beim Absturz eines ukrainischen Kampfflugzeugs vom Typ Su-24 sind nach offiziellen Angaben beide Piloten ums Leben gekommen. Der Absturz habe sich am Dienstagabend in der Region Chmelnyzkyj im Westen des Landes ereignet, teilten die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. „Die Ursachen und Umstände der Katastrophe werden geprüft“, heißt es in der Mitteilung des Militärs.

Der Krieg in der Ukraine war am Dienstag auch Thema beim G7-Gipfel im französischen Evian. In dem Kurort am Genfer See vereinbarten die Staats- und Regierungschefs eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Bei dem Gipfel kam US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen. Im Anschluss erklärte Trump, Russland „soll ein Abkommen schließen“.

Am Montag hatte Selenskyj angeboten, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den USA zu treffen. Der Kreml hatte allerdings bereits Anfang des Monats erklärt, er sehe „keinen Sinn“ in einem Treffen der beiden Staatschefs.

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