Nach „Krone“-Bericht haben die Salzburger Linien bei der Haltestelle für dne Schienenersatzverkehr an der B156 nachgebessert. Hier müssen Pendler noch bis September statt mit der Lokalbahn mit Bussen fahren. Bürgermeister Robert Bukovc zeigt sich mit der neuen Lösung zufrieden.
„Lebensgefahr in Bergheim“ – davon sprachen Fahrgäste bei der Bushaltestelle mitten in einem Verkehrsknotenpunkt der Lamprechtshausener Straße (B156). Schienenersatzverkehr zwang hier bereits im April die Pendler von der Lokalbahn elf Tage lang in Busse. Seit vergangenem Samstag ist die wichtige Strecke wieder gesperrt – dieses Mal für drei Monate bis Mitte September.
Vor allem die Querung für Fußgänger war damals für viele ein Problem. Diese liegt an einer Landesstraße, weshalb die Gemeinde hier nur bedingt eingreifen kann. „Ich brauche niemanden, der dort am Weg zum Bus zusammengefahren wird“, sagte Bergheims Ortschef Robert Bukovc (ÖVP) im April – die „Krone“ berichtete.
Ich bin mit der Lösung zufrieden. Beleuchtung und Blinklicht machen einen großen Unterschied.

Bergheims Bürgermeister Robert Bukovc
Bild: Andreas Tröster
Gut zwei Monate später rollen wieder die Busse statt der Lokalbahn-Garnituren durch den Flachgau. Der Druck auf die Salzburg Linien hat sich ausgezahlt: Es wurde nachgebessert. „Ich wollte hier für die Sicherheit der Fußgänger Blinklichter und eine beleuchtete Haltestelle“, erzählt Bukovc. Beides sei jetzt umgesetzt worden und mache einen großen Unterschied. Das System mit einer verengten Fahrbahn und Tempo 30 an der Stelle sei gleich geblieben.
Fehlende Parkplätze als Problem für die Pendler
Lediglich die Parkplatzsituation – der Park&-Ride-Platz ist für die Dauer der Bauarbeiten gesperrt – bereitet dem Ortschef Kopfzerbrechen: „Hier heißt es, noch ein bisschen durchhalten. Nach Schulschluss darf der Schulparkplatz genützt werden.“ In Richtung Salzburg brauche es aber von dort mehr Zeit für den Spaziergang zur Bushaltestelle: „Der Weg durch zwei Unterführungen dauert fünf Minuten länger.“
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