Noch am selben Abend musste der Iran nach dem 2:2 zum WM-Auftakt gegen Neuseeland aus den USA ausreisen. Kapitän Mehdi Taremi platzte der Kragen, er sprach von einem „Desaster“.
Am Sonntag hatte es noch geheißen, die iranischen Fußballer dürfen bei der WM in den USA übernachten. Doch daraus wurde nichts! Das Team um Starspieler Mehdi Taremi musste am Montag direkt nach dem 2:2 gegen Neuseeland das Land verlassen und wieder ins Teamquartier ins mexikanische Tijuana zurückreisen.
Eigentlich war für Dienstagvormittag noch ein Regenerationstraining in den USA vorgesehen gewesen
„Das ist nicht für uns und den Fußball“, schimpfte Taremi. „Wir haben unser Medienteam nicht, wir haben unseren Verbandspräsidenten nicht, auch Teile vom Staff, die so wichtig sind für uns.“
Forderung an die FIFA
WM-Gastgeber USA führt seit Monaten Krieg gegen den Iran, zeitweise standen ein Ausschluss oder ein Boykott zur Debatte. Die Vorbereitung der Iraner verlief holprig, zwei Testspiele wurden kurzfristig abgesagt.
Zudem verlegte der Iran sein Quartier nach Mexiko. Taremis deutliche Forderung: „Die FIFA könnte uns mehr helfen!“
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