

Der „prima la musica“-Bundeswettbewerb ist über die Bühne gegangen. Kärntner Nachwuchskünstler räumten gleich mehrmals Gold, Silber und Bronze ab.
„Wo Worte fehlen, spricht die Musik“, schreibt Christian Andersen. Worte fehlen auch beim Blick auf die grandiosen Leistungen der Kärntner Talente, die sich beim „Jugend Musiziert Bundeswettbewerb“ in Eisenstadt (22. Mai bis 6. Juni) einer hochkarätig besetzten Jury stellten. „Wir brauchen uns über das Musikland Kärnten keine Sorgen zu machen. Der krönende Erfolg unserer Talente zeigt, die Ausbildung in den Musikschulen ist grandios, das Niveau steigt ständig“, so Musik der Jugend-Bundesfachbeirat Hans Brunner.


Von 80 Musikschülern unseres Landes holten im Burgenland acht Ensembles und zwölf Solisten in 16 Kategorien Gold ab. Dazu regnete es 29 Mal Silber und fünfmal Bronze. Brunner: „Wir verneigen uns vor jedem, der da war.“ Den Bundessieg – die allerhöchsten Bewertungen aller Bundesländer – holte das Ensemble Woodwind Wonders (95 Punkte) und der vergoldete Ausnahmecellist Maximilian Kolloros, mit über 98 Punkten: „Ein bisschen Adrenalin beim Auftritt gehört dazu.“ Der Villacher (18) wird ab Herbst in Wien oder Salzburg Konzertfach studieren: „Noch habe ich die mündliche Matura vor mir.“
Glücklich ist auch Hackbrett-Goldmarie Rosa Obernosterer (12) aus Dellach im Drautal: „Das war echt cool, will da wieder hin.“
Bundessieger
Woodwind Wonders
Maximilian Kolloros
Ensembles – Gold
Tenorhorn Boys
Three Brass Foxes
Low Brass
Suono di Duo
Flute Princess
Queen of the Kings
Trio Resonance
Woodwind Wonders
Solisten – Gold
Paul Weinberger
Samuel Nowak
Jurij Filipič
David Liu
Marie Warmuth
Yat Mok (AG II)
Rebeka Schöffmann
Robert Oláh
Nathania Ritt
Lorea Mimura
Rosa Obernosterer
Maximilian Kolloros
Für viele ist prima la musica das Sprungbrett einer erfolgreichen Musikkarriere. Auch Lorea Mimura (15) aus Krumpendorf, die im Vorjahr den internationalen Ars Nova Wettbewerb in Triest gewonnen hat, steuert darauf zu: „Ich bin im Vorstudium an der Kunstuni Graz. Mit der Koralmbahn ist das genial. So bleibt mehr Zeit für die Geige.“
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