Gleich mehrere Filialen von Supermärkten haben in Villach in den vergangenen Jahren schließen müssen. An zwei ehemaligen Standorten gibt es nun positive Entwicklungen.
Drei Jahre steht die ehemalige Billa-Filiale im Villacher Stadtteil St. Leonhard bereits leer. Nun konnte ein Nachnutzer für die Räumlichkeiten gefunden werden. Gemeinsam mit dem Hilfswerk wird eine Kindertagesstätte für die Kleinsten mit 30 Betreuungsplätzen eröffnen.
„Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt“
Um den Kids künftig eine Spielfläche bieten zu können, wird ein Teil des Gebäudes abgetragen. Im Innenbereich werden den Kindern und dem Betreuungspersonal über 300 Quadratmeter zur Verfügung stehen. „Durch solche Projekte wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gestärkt“, so Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
Das Hilfswerk investiert etwa eine Million Euro in das Projekt. Die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte ist im September geplant. Der Bewerbungsprozess für die 30 Betreuungsplätze erfolgt ab Herbst.
Bis zu 30 neue Wohnungen
Wohnen statt einkaufen heißt es künftig beim ehemaligen Spar in der Karl-Renner-Straße in Villach-Landskron. Das bestehende Gebäude wird abgerissen und die Wohnbaugenossenschaft „meine Heimat“ plant hier den Bau von 25 bis 30 neuen Wohnungen.
Das Projekt an dem Standort umzusetzen, hat gleich mehrere Vorteile, heißt es seitens der Stadt. Es muss kein neuer Boden für neuen Wohnraum verbraucht werden. Der Standort verfügt bereits über einen kompletten Anschluss an die Fernwärme und auch die Stromanbindung ist gegeben. Der Baustart für die neuen Wohnungen könnte noch im Herbst erfolgen.
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