Förderung für Projekte

Schutz vor Hitze für Kindergärten, Schulen, Heime

Kärnten
28.07.2026 14:00
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Unter der Hitzewelle Ende Juni litten Alte und die Kleinsten besonders. Nun sollen Einrichtungen hitzefit gemacht werden. Dafür fördert das Land Projekte von Gemeinden und Heimbetreibern. Und die Tourismusreform ist auf Kurs.

Knapp drei Wochen nachdem die Förderung von Hitzeschutzmaßnahmen für Schulen und Kindergärten bekannt gegeben wurde, haben Kärntner Gemeinden schon 85 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro eingereicht.

„Das zeigt, dass wir mit diesem Paket genau dort ansetzen, wo die Gemeinden derzeit Unterstützung brauchen“, zeigt sich Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger zufrieden. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung, 80 Prozent der Projektsumme werden gefördert. „In den Sommermonaten erleben wir, dass die Hitze für viele Kinder, Pädagoginnen und Pädagogen sowie das Betreuungspersonal zu einer wachsenden Belastung wird“, betont Landeshauptmann Daniel Fellner die Dringlichkeit.

Zitat Icon

Viele unserer Schulen und Kindergärten wurden in einer Zeit gebaut, in der solche Hitzewellen noch die Ausnahme waren.

Daniel Fellner, Landeshauptmann

Klimatisierte Räume in allen Heimen
Doch gerade auch für ältere Mitmenschen stellt die Hitze eine enorme Belastung dar. Daher hat sich das Land zum Ziel gesetzt, dass es in allen 79 Kärntner Altenwohn- und Pflegeheimen zumindest einen klimatisierten Gemeinschaftsraum gibt. Das Land stellt den Betreibern dafür maximal 9000 Euro pro Anlage zur Verfügung. „Das ist eine wichtige Investition in Gesundheit, Lebensqualität und Versorgungssicherheit“, erklärt Landesrätin Beate Prettner dazu.

Verordnungen für Tourismusreform beschlossen
Bei der Regierungssitzung am Dienstag wurde auch die Neuorganisation im Tourismus per Verordnung beschlossen. „Mit den neuen Tourismusverbänden wird die Landkarte im Kärntner Tourismus jedenfalls komplett neu geordnet“, betont Landesrat Sebastian Schuschnig. Insgesamt sollen jährlich 70 Millionen Euro in die Kärntner Tourismusbranche fließen.

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