Wie wichtig ein passender Fahrradhelm ist und worauf es im Straßenverkehr ankommt, lernten die Kinder des Kindergartens in Baldramsdorf bei der ARBÖ 123-Challenge. Mit viel Bewegung und Spaß wurden sie spielerisch an das Thema Verkehrssicherheit herangeführt.
„Wann benötigt man eigentlich einen Helm?“, fragt ARBÖ-Präsident Norbert Steiner in die Runde. Die Antwort der Kinder kommt prompt: „Beim Radfahren natürlich – aber auch beim Reiten und beim Skifahren!“ - „Und beim Schlafen?“ – „Nein“, lachen die Kinder.
Mit einer gehörigen Portion Spaß, viel Bewegung und einem pädagogisch durchdachten Konzept vermittelt die ARBÖ 123-Challenge den Kindern auf spielerische Weise wichtige Verkehrsregeln und sicheres Verhalten auf dem Fahrrad. Die Aktion wird gemeinsam mit der AUVA, dem Land Kärnten und der „Krone“ durchgeführt.
„Wenn der Helm nicht passt, nützt er nichts“
Bevor die jungen Teilnehmer auf ihre Fahrräder steigen dürfen, steht die richtige Schutzausrüstung im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist dabei der Fahrradhelm. Dieser sollte Stirn, Schläfen und den Nackenbereich ausreichend schützen. Ein verstellbarer Ring mit Drehknopf hilft dabei, die optimale Passform zu finden. Helme in auffälligen Farben erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
„Wir sehen immer wieder Probleme bei der Anschaffung von Fahrradhelmen. Wenn der Helm nicht richtig passt, nützt er leider wenig“, betont Steiner. „Wichtig ist, dass er genau an den Kopfumfang des Kindes angepasst ist und nicht verrutscht. Nur so kann er im Ernstfall schützen.“
Im Parcours lernen die jungen Verkehrsteilnehmer Schritt für Schritt, worauf es im Straßenverkehr ankommt. Zunächst geht es zu Fuß über Hindernisse und vor einer roten Ampel wird selbstverständlich angehalten. Danach werden Warnweste und Helm korrekt angelegt – und schon heißt es: fest in die Pedale treten.
Sicherheit auf zwei Rädern macht auch Spaß
„Wir fördern die Radgeschicklichkeit und vermitteln Verkehrserziehung altersgerecht. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt“, erklärt Steiner. Auch Pädagogin Carmen Bodner sieht großen Mehrwert in der Aktion: „Uns ist es im Kindergarten wichtig, dass die Kinder möglichst viel für ihren Alltag mitnehmen. Dazu gehört natürlich auch das Radfahren. Dieses Angebot ergänzt unsere Arbeit ideal und bereitet die Kinder auf das Thema Verkehrserziehung sowie auf einen sicheren Umgang im Straßenverkehr vor.“
So lernen die Kinder schon früh, worauf es im Straßenverkehr ankommt – und dass Sicherheit auf zwei Rädern nicht nur wichtig ist, sondern auch Spaß machen kann.
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