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Steirischer LKH-Chef

„Ich wehre mich gegen das Zusperren von Spitälern“

Steiermark
14.06.2026 06:00

Corona, Personalengpässe, Leitspital-Debatten: Nach fünf mitunter turbulenten Jahren an der Spitze der steirischen Landeskrankenhäuser geht Gerhard Stark bald in den Ruhestand. Im Interview berichtet er über das Verhältnis zur Politik und einem Betrieb, an dem es jeden Tag eine neue Überraschung geben kann. 

„Krone“: Herr Stark, Sie sind im Dezember 2021 an die Spitze der Kages gekommen. Vor welchen Herausforderungen stand das Unternehmen damals?Gerhard Stark: Die Kages war in Sachen Pandemie-Bewältigung gut organisiert, man muss dem damaligen Vorstand Karlheinz Tscheliessnigg Rosen streuen. Schwierig war die emotionale Situation in der Bevölkerung, die auch ins Unternehmen hineingespielt hat. Ich bin den Barmherzigen Brüdern dankbar, dass sie mich gehen ließen, als Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sagte: ,Bitte übernimm auch bei der Kages Verantwortung.‘ In den ersten beiden Monate war ich auch noch bei den Barmherzigen Brüdern als ärztlicher Direktor tätig, diese Doppelbelastung war die herausforderndste Zeit in meinem Berufsleben.

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