Zufrieden ist die Generali Versicherung mit der Bilanz für 2025. Bei den Mitarbeitern ist ein Generationswechsel im Gange.
Mit einem Marktanteil von 17 Prozent liegt die Generali bei den Versicherungen im Burgenland hinter der Uniqa auf Platz 2. Für das vergangenen Jahr 2025 fällt die Bilanz sehr positiv aus: „Die Prämieneinnahmen sind um 5,5 Prozent gestiegen, bei den privaten Krankenversicherungen betrug der Zuwachs sogar 13 Prozent“, erklärt Matthias Gerbavsits. Regionaldirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Positiv ausgewirkt habe es sich, dass es keine größeren Unwetterereignisse. Aktuell hat die Generali 72.000 Privat- und 4000 Firmenkunden im Burgenland.
„Nah bei den Kunden“
Trotz des laufenden Ausbaus von digitalen Angeboten setzt Gerbavsits auch auf die Präsenz vor Ort: „Es ist wichtig, dass wir möglichst nah bei den Kunden sind.“ Aus diesem Grund unterhalte man Geschäftsstellen in allen Bezirken. Insgesamt 160 Mitarbeit sind dort tätig, davon 120 im Vertrieb. Bereits in den vergangenen Jahren hat dort ein Generationswechsel begonnen.
Fast die Hälfte der Mitarbeiter ist laut dem Regionaldirektor neu hinzugekommen. 30 Prozent der Beschäftigen sind mittlerweile Frauen. „Wir sind weiblicher und jünger geworden“, berichtet Gerbavsits. Diese Entwicklung werde sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen, ist er überzeugt. Mit Coachingangeboten würden die jungen Mitarbeiter gezielt unterstützt.
Schwerpunkte bei Vorsorge und Familien
Im heurigen Jahr will die Generali in den Bereichen Pensionsvorsorge, Krankenversicherung, Pflege sowie bei den Familien Schwerpunkte setzen. „Wir haben hier Produkte, mit denen wir auf die individuellen Lebenssituationen eingehen können“, erklärt Gerbavsits. Es würde sich hier lohnen, schon in jungen Jahren mit der Vorsorge zu beginnen.
Ein wichtiger Bereich seien außerdem die Kleineren und mittleren Unternehmen (KMUs). Hier würden etwa Haftungsfragen oder die zunehmende Cyberkriminalität für Risiken sorgen, für die man Vorsorgeprodukte anbieten würde. „Hier spüren wir großen Bedarf und haben dafür auch eigene Experten“, so Gerbavsits.
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