Steven Spielberg kehrt mit „Disclosure Day“ auf die große Leinwand zurück – die „Krone“ kennt alle Hintergründe des Science-Fiction-Spektakels über die Präsenz von Aliens auf der Erde.
Das Thema Aliens beschäftigt Regie-Superstar Steven Spielberg, seit ihm sein Vater als Kind den jährlichen Perseiden-Meteorschauer zeigte: „Ich begann mich zu fragen, ob es auf einem dieser Planeten vielleicht eine Zivilisation gibt, die fortschrittlich genug ist, um durch das Universum zu reisen.“ Der Grundstein seiner Filmkarriere war gelegt. In Streifen wie „E. T. – Der Außerirdische“ oder „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ verarbeitete er seine Faszination.
Sein neuer Science-Fiction-Kracher „Disclosure Day“ mit Emily Blunt in der Hauptrolle (ab sofort im Kino) dreht sich um die Frage, wie die Menschheit reagieren würde, wenn es Beweise für Aliens geben würde. Klar, dass bei einem Mega-Budget von 115 Millionen Dollar bei den Spezialeffekten, Stunts und der Ausstattung nicht gespart wurde: Für die wichtigste Actionszene, bei der die Hauptdarsteller in einem Auto gefangen sind, das von einem Zug mitgeschleift wird, wurde kurzerhand ein 25 Tonnen schwerer Güterzug aus einem Eisenbahnmuseum gekauft und umgebaut. Sieben Tage dauerte allein der Dreh für diese Szene: „Ich habe mich danach gefühlt, als wäre ich tatsächlich von dem Zug überrollt worden“, scherzt Darsteller Josh O’Connor.
Insgesamt wurden beim Filmdreh 24 Fahrzeuge bei den Stunt-Szenen zerstört. Einige davon bei einer komplizierten Sequenz, in der ein Auto durch ein Haus kracht. Das Gebäude wurde speziell für den Stunt so errichtet, dass es stabil genug war, nicht durch die Kollision zusammenzubrechen. Ein gefährliches Unterfangen, denn es befanden sich sowohl im Auto als auch im Haus Schauspieler. Welche Extravaganzen leistete sich Spielberg noch? Ein voll funktionsfähiges Fernsehstudio wurde extra für die Dreharbeiten errichtet – normalerweise sind solche Sets nur „Show“.
Und ein mysteriöses Werkzeug, mit dem man Gedanken lesen kann, wurde aufwendig designt und aus edlem Damaszenerstahl gefertigt. Ob sich der Aufwand lohnt und der Film ein Hit wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
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