E-Fahrzeuge laden

Feuerwehren warnen vor Brandgefahr bei Akkus

Burgenland
06.06.2026 16:00

Wer E-Fahrzeuge aufladen muss, sollte einige Sicherheitsvorkehrungen beachten. Batteriebrände sind äußerst gefährlich und schwer zu löschen.

Die Zahl der Brände, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht werden, steigt österreichweit kontinuierlich an. Auch im Burgenland verzeichnen die Feuerwehren zunehmend Einsätze, bei denen defekte oder unsachgemäß geladene Akkus Auslöser von Bränden sind.

Lithium-Ionen-Akkus sind aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie kommen in Smartphones, Tablets, E-Bikes, E-Scootern, Werkzeugen, Gartengeräten sowie in Elektrofahrzeugen zum Einsatz. Die hohe Energiedichte dieser Akkus bietet viele Vorteile, birgt jedoch auch Risiken. Beschädigte oder fehlerhaft geladene Akkus können in einen sogenannten „thermischen Durchgehprozess“ geraten. Dabei entstehen innerhalb kürzester Zeit Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius, die zu Bränden führen können.

Martin Mittnecker, Leiter der Brandverhütungsstelle im Landesfeuerwehrverband.
Martin Mittnecker, Leiter der Brandverhütungsstelle im Landesfeuerwehrverband.(Bild: Bgld. Landesfeuerwehrverband)

Brände beginnen immer wieder
Martin Mittnecker, Leiter der Brandverhütungsstelle im Landesfeuerwehrverband: „Sie entwickeln sich oft sehr schnell und können auch nach erstem Löscherfolg wieder aufflammen.“ Speziell bei E-Fahrzeug-Bränden müssen die Akkus länger gekühlt werden. Mittnecker rät, nur Original-Ladegeräte auf nicht brennbarem Untergrund zu verwenden. Nicht unbeaufsichtigt über Nacht laden. Aufgeblähte Akkus nicht verwenden. Wenn einer sich aufbläht, erwärmt, raucht, zischt oder knackt oder chemischer Geruch austritt, muss er möglichst ins Freie. Bereich verlassen, Notruf 122 wählen.

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