Nach Ermittlungen

Verheerendes Feuer in Lagerhalle: Ursache geklärt

Kärnten
01.06.2026 17:07

Dramatische Szenen im Zuge eines Großbrandes Freitagnachmittag auf dem Firmenareal eines Betonherstellers in Feldkirchen – zwei Florianis wurden verletzt. Nun steht die Ursache für die Flammen fest. 

Die Holz-Lagerhalle stand binnen kürzester Zeit lichterloh in Flammen. Über 200 Einsatzkräfte von elf Feuerwehren eilten zum Unglücksort, um eine Katastrophe zu verhindern. Der Einsatz gestaltete sich jedoch als extrem gefährlich und hochexplosiv. Da auf dem Gelände mehrere Gasflaschen gelagert waren, drohte ständig die nächste Detonation – eine Flasche explodierte sogar bereits während der Löscharbeiten.

Beherzter Kampf gegen die Flammen.
Beherzter Kampf gegen die Flammen.(Bild: FF Moosburg)

Um die verbleibenden Behälter zu kühlen und weitere Explosionen zu verhindern, wurde neben einem Polizeihubschrauber sogar die Spezialeinheit Cobra angefordert.Trotz des raschen Großaufgebots aus den Bezirken Feldkirchen, Klagenfurt-Land und St. Veit an der Glan griffen die Flammen auf ein direkt angrenzendes Postverteilerzentrum über.

Dennoch gelang es den mutigen Einsatzkräften, die Lage schlussendlich unter Kontrolle zu bringen. Die Bilanz des dramatischen Nachmittags: Zwei verletzte Feuerwehrleute, von denen einer mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Ein Funke genügte
Das Landeskriminalamt Kärnten, der Bezirksbrandermittler und die Brandverhütungsstelle arbeiteten in den letzten Tagen Hand in Hand. Nun sind die Erhebungen offiziell abgeschlossen – und die Experten kamen zu einem eindeutigen Ergebnis: Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben Schweißarbeiten in der Halle die Katastrophe ausgelöst. Ein Funke genügte offenbar, um das Feuer zu entfachen.

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