Äußerst selten ist die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Doch erst am Wochenende starb ein Patient am Klinikum Klagenfurt an der Krankheit, die das Gehirn angreift und schließlich zum Tod führt.
Am Wochenende verstarb eine mit der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit infizierte Person im Klinikum Klagenfurt. Den Todesfall bestätigte Kabeg-Sprecherin Nathalie Trost gegenüber der „Krone“.
Verschiedene Auslöser
Wie der Patient oder die Patientin erkrankt ist, darf wegen Datenschutz nicht mitgeteilt werden. Die Auslöser für diese seltene Krankheit können verschieden sein. Sie kann entweder durch kontaminierte Nahrungsmittel oder medizinische Eingriffe übertragen werden sowie in familiärer – also genetischer – oder sporadischer Form auftreten. Die meisten Fälle, ca. 85 bis 90 Prozent, betreffen Letzteres. Die Ursache dafür ist unbekannt.
Gehirn baut in kurzer Zeit drastisch ab
Creutzfeldt-Jakob stand in den 1990er-Jahren im Fokus, als verseuchtes Rindfleisch die Gehirnerkrankung in Umlauf gebracht hat. Bei einer Infektion baut das Gehirn über kurze Zeit drastisch ab – Patienten leiden anschließend an Demenz. Es gibt keine wirksame Therapie – außer welche zur Linderung der Symptome –, die Krankheit endet immer mit dem Tod.
In Österreich werden pro Jahr durchschnittlich zehn bis 15 Fälle der Krankheit gemeldet, hieß es vom Gesundheitsministerium.
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