Gewitter & Starkregen

Heftige Unwetter in Deutschland – Zwei Tote

Deutschland
01.06.2026 06:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Deutschland ist eine heftige Gewitterfront übers Land gerollt. Am Sonntag haben Unwetter in verschiedenen Teilen Deutschlands zu Notfällen und Einsätzen von Rettungskräften geführt. Bei einem tragischen Verkehrsunfall im Südwesten sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Am Sonntag hatten heftige Gewitter teils mit Starkregen und stürmischen Böen Bäume entwurzelt, Fahrzeuge beschädigt und den Verkehr behindert, wie es an mehreren Orten von der Polizei hieß.

Zwei Tote nach Verkehrsunfall
In Baden-Württemberg geriet das Auto eines 65-Jährigen nach Polizeiangaben wegen Aquaplanings während eines Unwetters auf der Bundesstraße 35 in den Gegenverkehr. Dort stieß es mit einem Fahrzeug zusammen, in dem ein 55-jähriger Mann und eine ein Jahr jüngere Frau saßen – die beiden kamen bei der Kollision ums Leben. Der 65-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Spital gebracht.

Blitzeinschlag in Kirche während Tauffeier
Einen ganz besonderen – und glimpflich ausgegangenen – Schreckmoment erlebten die Gäste einer Tauffeier in Osnabrück: Dort schlug ein Blitz in die Kirche ein, in der die Feier abgehalten wurde. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Zur gleichen Zeit schlug auch ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses in Melle im Landkreis Osnabrück ein. Auch hier gab es keine Verletzten, aber einen Brand.

Unwetterwarnungen mittlerweile aufgehoben
Am späten Abend hob der Deutsche Wetterdienst (DWD) alle noch bestehenden Unwetterwarnungen vor schweren Gewittern wieder auf. Gebietsweise könne es aber weiterhin zu Gewittern mit Starkregen und Sturmböen kommen, so der DWD.

Unwetter setzten auch Österreichern zu
Auch in Österreich waren die Wehren am Sonntag voll gefordert. Besonders umgestürzte Bäume auf den Straßen sorgten für Unfälle und gefährliche Situationen. In Niederösterreich hatte ein Blitzeinschlag sogar ein Schloss in Brand gesetzt, in Salzburg mussten mehrere Boote geborgen werden. In Oberösterreich habe es 400 Feuerwehr-Einsätze gegeben, so der Offizier vom Dienst beim Landesfeuerwehrkommando des Landes.

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