Eine 17-jährige Russin steht im dringenden Verdacht, in der Nacht auf Montag einen 33-jährigen Mann bei einem heftigen Streit in einer Wohnung in Wien-Liesing mit einem Messer schwer verletzt zu haben.
Wie die Polizei berichtet, soll es im Bereich Lehmanngasse zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen der Jugendlichen und dem späteren Opfer gekommen sein. Im Verlauf der Eskalation wurde der Mann durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt. Nachbarn wählten daraufhin den Notruf.
Mittlerweile außer Lebensgefahr
Der gebürtige Türke wurde von Einsatzkräften der Berufsrettung Wien noch vor Ort notfallmedizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile dürfte er sich laut ersten Informationen außer Lebensgefahr befinden.
Mit Küchenmesser zugestochen
Die 17-Jährige wurde direkt am Tatort vorläufig festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam. Laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger handelt es sich bei der mutmaßlichen Tatwaffe um ein Küchenmesser. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Das Motiv der Tat ist derzeit noch unklar. Die Verdächtige wird im Laufe des Tages vernommen.
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