Serie geht weiter

Mehrere Tote nach Explosion in Raketenfabrik

Ausland
01.06.2026 09:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine schwere Explosion hat eine südkoreanische Rüstungsfabrik erschüttert. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, weitere wurden schwer verletzt.

Die Explosion ereignete sich am Vormittag (Ortszeit) in einer Anlage des Konzerns Hanhwa Aerospace in Daejeon, rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul. In einem Video ist steigender, dunkler Rauch zu sehen (siehe Posting unten).

Zahl der Toten könnte steigen
Südkoreas Ministerpräsident Kim Min-seok rief die Behörden dazu auf, sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte und Geräte für die laufenden Rettungsarbeiten zu mobilisieren. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte.

(Bild: AP/Lee Ju-hyung)

Der Hanhwa Aerospace Standort in Daejeon gilt als zentral für die koreanische Rüstungsindustrie. Laut Berichten werden dort unter anderem Raketentriebwerke entwickelt und Raketentreibstoff wird hergestellt.

Furchtbare Serie geht weiter
Was die Katastrophe besonders tragisch macht: Es ist nicht das erste Mal, dass es in diesem Werk zu einem tödlichen Zwischenfall kommt. Bereits im Mai 2018 kamen bei einer Detonation fünf Arbeiter ums Leben. Nur wenig später, im Februar 2019, starben drei weitere Menschen.

Wie schon bei den früheren Vorfällen soll auch die jetzige Explosion bei Arbeiten im Bereich von Raketenantrieben passiert sein. Dies meldet das südkoreanische Online-Portal News1. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus. Der genaue Grund für das Unglück wird derzeit von den zuständigen Stellen untersucht.

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