Rettung in Norditalien
Höhlenforscher in 120 Metern Tiefe eingeschlossen
In Norditalien war ein Höhlenforscher (20) in rund 120 Metern Tiefe eingeschlossen. Er war unter einem Felsblock eingeklemmt worden und konnte sich nicht selbstständig befreien. Die Rettung gelang nach einigen Stunden.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag an dem tiefsten Punkt der Grotta dei Cinghiali Volanti („Grotte der fliegenden Wildschweine“ auf Deutsch, Anm.), die regelmäßig für Erkundungs- und Dokumentationsarbeiten genutzt wird. Die übrigen Mitglieder der Gruppe, die die Höhle verlassen konnten, alarmierten die Rettung. Ein Einsatzteam stieg dann zu dem Verletzten ab und stabilisierte ihn medizinisch. Zudem wurden Höhlenforscherinnen und Höhlenforscher angefordert, um die engen Passagen auf dem Weg zu dem 20-Jährigen aus Ligurien zu erweitern. Auf diese Weise konnte dessen Transport an die Oberfläche ermöglicht werden.
Der Forscher, der unter einem Felsblock eingeklemmt worden war, erlitt eine Verletzung am Fuß und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Rettung, an der Spezialkräfte aus drei Regionen beteiligt waren, dauerte mehrere Stunden.
Wie berichtet, hatte sich vor fast zwei Wochen ein großes Unglück in einer Höhle in Laos ereignet. Wassermassen hatten große Teile des Systems geflutet und sieben Männer unterirdisch eingeschlossen. Fünf von ihnen konnten bisher gerettet werden.









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