Panikattacke auf Bühne

Naschenweng offen: „Ich dachte, ich muss sterben“

Adabei Österreich
31.05.2026 18:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Musikerin Melissa Naschenweng hat mit einem Geständnis für Aufsehen gesorgt. Dass hinter acht Amadeus Awards und Nummer-eins-Alben viel Arbeit steckt, dürfte kein Geheimnis sein. Die Begleiterscheinungen gehen jedoch unter die Haut.

Mit ihrer rosa Ziehharmonika füllt Melissa Naschenweng die größten Hallen, doch das war nicht immer so. Hinter der strahlenden Fassade verbirgt sich ein harter Kampf, wie sie nun in der „Nahaufnahme“ auf Radio Niederösterreich gestand.

„Ich muss jetzt einfach sterben“
Die Anfangsjahre waren eine extreme Belastung. Mit teils 180 Auftritten pro Jahr und kaum Schlaf ging sie an ihre körperlichen Grenzen. „Es war immer Leben am Limit“, so Naschenweng.

Dieser Druck führte beinahe zur Katastrophe. Mitten auf der Bühne überkam sie eine Panikattacke und dachte: „Ich kriege keine Luft.“ Ein traumatisches Erlebnis, das sie mit erschütternder Offenheit beschreibt: „Ich habe immer geglaubt, ich muss jetzt einfach sterben.“

Die Pandemie brachte die Wende
Erst die Corona-Zwangspause brachte den Wendepunkt. Die Zeit ermöglichte es ihr, innezuhalten und sich selbst wieder zu spüren. Heute geht sie bewusster mit ihren Kräften um. „Ich weiß jetzt, was geht“, stellt sie klar. Die Gesundheit sei für sie inzwischen das Wichtigste überhaupt.

Klartext spricht sie auch über Hass im Netz: „Es ist schon teilweise echt grausig, was da abgeht.“ Sie habe aber gelernt, Kritik nicht mehr so nah an sich heranzulassen: „Irgendwann kann man sogar lachen darüber.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Top Gutscheine
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung